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John Lee - MUSASHI ICHI Wakizashi handgeschmiedet und traditionell gehärtet

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Schlichtes aber gutes Wakizashi, review #1369008226
review by: anonymous
Ich weiß ja nicht, von welcher "äußerst interessante Hamon" mein Vorredner hier spricht,
aber bei meinem John Lee Musashi Wakizashi ist die (unechte) Hamon hinein geschliffen.
Und ist definitiv nicht durch irgendeine Behandlung mit einer Lehm Mischung (Lehm, Wasser, feingemahlenem Schleifstein und Holzkohleasche) entstanden.
Bei Schwertern in dieser Preisklasse wird das wohl immer nur geschliffen. (Oder mit Säure hinein geätzt.)
So interessant ist das nicht...

Der herrenlose -also eigentlich kein Samurai (=Diener), sondern eher Rônin- Miyamoto Musashi gründete eine Schule für die Stichblatt-Herstellung.
Ob die berühmte Miyamoto Musashi Tsuba (Stichblatt) von ihm persönlich oder nur von einem seiner Schüler gestaltet wurde,
ist nicht klar. Es ist eine sehr schlichte Tsuba. Also wer eine sehr schlichte und dennoch außergewöhnliche Tsuba mag,
oder einfach ein Miyamoto Musashi Bewunderer ist, der ist bei den John Lee Musashi Schwertern genau richtig.
(Manchen Leuten mag diese Tsuba vielleicht schon wieder zu schlicht sein, denn sie hat keine weiteren Verzierungen, aber mir gefällt sie sehr gut :)

Das Wakizashi selbst ist gut verarbeitet. Alles ist stramm und sitzt fest, nichts wackelt.
Kashira (Griff-Endkappe) und Fuchi (Griffzwinge) sind Standart. Glattes Metall ohne besondere Verzierung.
Die Öse am Griffende ist dunkel, mit einem leichten Bronze-Schimmer.
Das Shito-Dome, eine Metallhülse innerhalb der Kurigataöffnung an der Saya (Schwertscheide), ist auch dunkel.
Wem das zu unauffällig ist, kann ja versuchen, mit einer hochwertigen Goldfarbe diese beiden Teile zu bemalen.
Beim Shito-Dome müsste man dann allerdings am besten das Sageo (Baumwollband an der Saya) entfernen.
(Außer man versucht, das Sageo immer ein wenig an dieser Öse zu verschieben und in mehreren Arbeits-Mal-Vorgängen diese Öse zu bemalen...)
(Diese Malerei ist vielleicht nicht ganz historisch-korrekt, aber kann die Optik durchaus noch ein wenig aufwerten :)
Die Saya hat keinen besonderen Koiguchi (Öffnung der Saya) und auch keinen besonderen Kojiri (Saya-Abschluß).

Die Menukis (Dekorelemente / Glücksbringer am Griff) sollen wohl einen Drachen darstellen.
Es gibt tatsächlich einige Drachen Menukis, bei denen die Drachen so ineinander verdreht sind,
sodaß man eine typische Drachenform gar nicht mehr erkennen kann.
Ich vermute also dass es ein Drache ist -okay, ansonsten ist es wohl ein Seepferdchen! ;)
Ich bin mir nicht sicher, wo das Auge von diesem Vieh ist!
Wenn man mal ganz traditionell-japanisch bleiben will, wäre das mit dem (fehlenden) Menuki Auge schlecht.
Links, Mitte und Rechts sieht man zwar runde Dinger, die eventuell Augen sein könnten,
aber ich bin mir nicht sicher. Wenn das Auge von der Griffwicklung überdeckt wird,
kann der Glücksbringer... naja, nicht mehr nach möglichen Feinden, und nach glücksbringenden Möglichkeiten Ausschau halten.
Was denkt ihr, was das für ein Tier ist?

Wie auch immer... dieses Wakizashi ist ein schönes und günstiges Teil. Kaufempfehlung!
Samurais hatten zwei Schwerter als Schwertpaar (Daishô). Vor allem bestanden diese aus Katana und Wakizashi,
ansonsten aus Tachi und Tanto. Besonders auch da Miyamoto Musashi berühmt-berüchtigt für seinen gleichzeitigen Kampf-Einsatz von
Katana und Wakizashi war, ist es absolut logisch, gleich beide Teile zusammen zu kaufen. So ein Daishô gehört einfach zusammen! :-)

Das Preis/Leistungs Verhältnis ist generell gut, und hier bei Budoten ist es super.
Besonders wenn man sich noch die Kombi-Pakete und Sparpakete dazu anschaut, kann man nur noch von super-perfekt reden! :-)
(Wer anderswo kauft, ist selber schuld! ;-)


tolles Wakizashi, review #1307624278
review by: Anonym
Dieses Wakizashi hat mir sofort gefallen. Die Verarbeitung ist einfach Klasse und dann noch der Preis. Ich sage nur: Zugreifen, es lohnt sich!


kurz und gut, review #1213214130
review by: HEI-KI
Eine sehr schöne Klinge welche eine äußerst interessante Hamon aufweist. Mehrmalige Politur ließ sehr bemerkenswerte Details der Härtung erkennen. Yokote ist präzise geschliffen und zeigt deutliche Unterschiede der Härtungsgrade. Das Tsuba ist sehr elegant, aber Miyamoto Musashi hätte sicherlich nicht solch unangenehme Gußränder stehen lassen. Ausserdem verschiebt sich das Tsuba quer zur Klinge um ungefähr einen Zentimeter. Ich habe es ausgiebig für Schnitttests verwendet und bin mit Schneidehaltigkeit und der Balance dieses Wakizashi sehr zufrieden.


Verarbeitung zufriedenstellend, review #1196170225
review by: anonymous
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.



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