Amakusa Shiro - Gottes Samurai Der Aufstand von Shimabara

Roland Habersetzer
von Palisander

verfügbar ab Zentrallager - versandfertig in 3-5 Werktagen, Eilservice nicht möglich Verfügbarkeit

Artikelnummer: 2086352
Budoten-Verkaufsrang: 15616

Schreiben Sie die erste Bewertung. Teilen Sie Ihre Gedanken anderen Kunden mit!

nur € 21.53
ohne MwSt. + Versand
Preistrend
letzte Preis-Änderung
vor 1340 Tagen: 24.01.14
Preiserhöhung zu erwarten.
Sollten Sie dieses Produkt nach dem Kauf bei Budoten woanders günstiger entdecken, schreiben wir Ihnen den Preisunterschied gut. Für mehr Informationen bitte klicken...
Facebook ShareFacebook Gefällt mir
Kurzbeschreibung

deutsches Hardcover Buch mit Schutzumschlag und ca. 360 Seiten , Format 21 x 13,5 x 3 cm
Gewicht: ca. 0.48 kg

Detailbeschreibung

Der Aufstand von Shimabara, Aus dem Französischen von Frank Elstner übersetzt.
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab es in Japan etwa 300 000 Christen, unter ihnen mehrere daimyo. Doch das Tokugawa-Shogunat, das seit 1603 Japan beherrschte, verbot die Ausübung der fremden Religion. Vor allem der dritte Shogun der Dynastie, Tokugawa Iemitsu, sah darin eine Bedrohung für die ursprüngliche Kultur des Landes und nicht zuletzt auch für seine Herrschaft. Auf seinen Befehl wurden japanische Christen zu Zehntausenden gefoltert und hingerichtet. Besonders im Süden des Landes, wo die meisten Christen lebten, wurden die Lebensverhältnisse unerträglich. Doch im Geheimen wuchs der Widerstand gegen die Schreckensherrschaft. In seinem Zentrum standen fünf Ronin, die einen Aufstand planten. Als Anführer wählten sie einen 17-jährigen Jüngling, Shiro, von dem es hieß, er sei ein Gesandter des Himmels, ein neuer Messias. Ende 1637 brach der Aufstand aus und entwickelte sich rasch zur einer der größten Rebellionen, die das Reich der aufgehenden Sonne je erlebte. Zehntausende Bauern, Samurai und Ronin kämpften, beseelt von der Kraft ihres Glaubens, gegen die Macht des Shogunats.

Der französische Kampfkunstmeister Roland Habersetzer schildert in diesem Roman auf außerordentlich spannende und lebendige Weise sowie mit großer historischer Genauigkeit den Aufstand der Christen von Shimabara.

Einleitung - Zur Geschichte:

Zur Geschichte Am Ende des 16. Jahrhunderts erlebte Japan einen gewaltigen Kampf um die Herrschaft im Lande. Der junge Tokugawa Ieyasu war entschlossen, den Klan des 1598 verstorbenen Toyotomi Hideyoshi von der Macht zu verdrängen. In der Schlacht von Sekigahara im Jahre 1600 erlitt der Toyotomi-Klan eine vernichtende Niederlage. In der Folge leisteten die unterlegenen daimyo dem Sieger den Treueeid. 1603 ließ Tokugawa Ieyasu sich zum Shogun ernennen. Dies erscheint als ein gerechter Lohn für seine geschickte Politik, durch die er das Land geeint hatte. Eine schier endlose Reihe von Bürgerkriegen hatte Japan zuvor nicht zur Ruhe kommen lassen. Unter der Herrschaft der Tokugawa begann eine lange Epoche politischer Stabilität. Erst die Meiji-Revolution 1868 beendete die Macht dieses Klans, als der neue Kaiser Mutsuhito die Entscheidung fällte, sein Land in ein modernes Zeitalter zu führen. Aber 21 Jahre nach dem Tod Tokugawa Ieyasus kam es zu einem kurzen, doch blutigen Zwischenspiel. Einige Monate lang geriet im äußersten Süden des Landes, auf der Insel Kyushu, die festgefügte Ordnung, die er im ganzen Land etabliert hatte, ins Wanken. Hier, weit entfernt von der Hauptstadt Edo, dem heutigen Tokio, brach ein Aufstand der Christen (kirishitan) aus, der genau genommen eine religionsübergreifende Revolte der gesamten Bauernschaft darstellte, die hier seit Jahrzehnten unbarmherzig unterdrückt und ausgebeutet worden war. Von den Philippinen aus waren in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts missionierende Jesuiten nach Japan gelangt und hatten erfolgreich damit begonnen, ihren Glauben im Inselreich zu verbreiten. Kaum hatte der erste Tokugawa-Shogun die Macht ergriffen, erließ er Edikte, die die verstärkte Verfolgung der Anhänger des fremden Glaubens forderten. Ieyasu befahl, die Kirchen zu zerstören, und er verlangte, dass die konvertierten Japaner entweder dazu gebracht würden, ihrem Glauben abzuschwören oder dass sie, wenn sie unbeugsam blieben, hingerichtet würden. Auf diese Weise sollte der Buddhismus, den er als bedroht ansah, zu seiner alten Stärke zurückfinden. Kyushu, vor allem aber die Halbinsel Shimabara und die Amakusa-Inseln, wurden zum Schauplatz einer unbarmherzigen Christenverfolgung. Zwischen 1614 und 1635 starben nahezu 300 000 Christen, die sich weigerten, abzuschwören, darunter zahlreiche ausländische Jesuiten. Die Bewohner Kyushus stumpften allmählich ab unter dem ständigen Schrecken, mit dem sie leben mussten - nur so konnten sie die unaufhörlichen Gewalttaten der Gouverneure von Nagasaki ertragen, die sich geschworen hatten, die fremde Religion auszulöschen. Es durfte in Japan nur einen einzigen Gott geben, den Kaiser, den Tenno, der als Sohn des Himmels galt. Zahlreiche Christen schworen unter dem Druck der Verfolgungen und den Schrecken der Folter ihrem Glauben ab. Andere zogen sich, seelisch und körperlich geschunden, in entlegene Winkel auf dem Lande zurück, um sich als Landarbeiter durchzuschlagen. Doch die Steuern, die auf die Ernten erhoben wurden, waren dermaßen hoch, dass das, was den Bauern blieb, oft kaum zum Überleben reichte. Die örtlichen daimyo pressten buchstäblich das Allerletzte aus den armen Insulanern, um die hohen Ausgaben bestreiten zu können, die ihrem Rang entsprachen. Aber unter diesen Bauern, deren Leben in den Augen der Machthaber nichts galt, verbargen sich zahlreiche Samurai, die ihre Einkünfte und ihre Privilegien als Berufskrieger verloren hatten, weil sie sich unter ihrem christlichen daimyo Konishi Yukinaga, dem einstigen Herrscher über diese Provinzen, zu dessen Glauben bekehrt hatten. Armut und Elend hatten sie bitter im Herzen werden lassen, aber dennoch hatte alles Unglück ihrer Moral nichts anhaben können. Immer noch war die Erinnerung an die Zeit des Ruhmes ihres Lehnsherrn in ihnen lebendig, jene Zeit, in der Disziplin und die Bewahrung der Tradition zu den wichtigsten Dingen in ihrem Leben zählten. Und so verharrten diese tapferen Männer lange Zeit in Stille, bis zu dem Tag, an dem offensichtlich wurde, dass ihnen tatsächlich keine andere Wahl mehr blieb, als zu kämpfen. Als sie dies begriffen, entschlossen sie sich, einen Aufstand zu initiieren. Und so erhob sich, völlig unerwartet für die Herrschenden, die gequälte Bauernschaft in einer gewaltigen Revolte. Dies war der Aufstand von Shimabara (Shimabara-no-ran). An der Spitze der Erhebung standen fünf Ronin, ehemals Samurai im Gefolge von Konishi Yukinaga. Ihre Namen lauteten Ashizuka Chuemon (Chidzuka Zenzaemon) - er war der Rangälteste -, Mori Soi (Soiken), Oye Matsuemon, Oye Genyemon und Yamada Emonsaku (Zenzaemon). Sie waren es, die in jenem schicksalhaften Herbst des Jahres 1637 den erst 17-jährigen Masuda Shiro Tokisada als charismatischen Anführer der Rebellion auswählten. Ihm folgend stürzten sich Zehntausende japanischer Christen in ein Abenteuer, aus dem es kein Zurück geben konnte, da sie es wagten, sich der Macht ihres Shoguns in den Weg zu stellen. Masuda Shiro Tokisada wurde rasch zum Symbol des Widerstands gegen die Unterdrückung und die Ungerechtigkeit. Tatsächlich aber bleibt er eine höchst geheimnisvolle Persönlichkeit. Niemand weiß, ob er beim Aufstand von Shimabara tatsächlich die Befehlsgewalt innehatte oder ob er nur den Willen der fünf Ronin vollstreckte, die seine Ausstrahlung für ihre Zwecke nutzen. Wir kennen heute zahlreiche Einzelheiten über die Geschehnisse jener Tage, aber die wirkliche Persönlichkeit des jungen Anführers bleibt im Nebel verborgen. Er stammte aus der in der Provinz Higo gelegenen Stadt Udo. Sein Vater war der christliche Bauern-Samurai Masuda Yoshitsugu (Jinbei). Seit er zwölf Jahre alt war, befand sich Shiro häufig in Nagasaki, wo er für chinesische Händler arbeitete und in einer christlichen Familie Unterricht bekam. Wahrscheinlich war es dort, wo er in aller Heimlichkeit getauft wurde und den portugiesischen Namen Jerónimo Machondano Chico (Maxondanoxiro) erhielt. Es heißt, schon in sehr jungen Jahren habe sich seine Begabung für Literatur und für alle Formen der Kunst gezeigt. Und die Legende ergänzt: Er sei fähig gewesen, Vögel dazu zu bringen, sich auf seiner Hand niederzulassen und dort sogar Eier zu legen. Manch einer habe ihn gar über das Meer wandeln sehen, in der Nähe eines glühenden Kreuzes, das aus dem Wasser aufgetaucht sei . Man verlieh ihm messianische Eigenschaften, wie sie erforderlich waren, um die Masse der Bauern, Christen wie Nichtchristen, aus ihrer dumpfen Lethargie herauszureißen. Seine Jugendlichkeit, sein helles Gesicht und seine brennenden Augen trugen das ihre dazu bei: Amakusa Shiro wurde der Engel des Himmels (Tendo), ein neuer Jesus Christus (Yaso Kirishito), der Abgesandte Gottes (Deusu). Seine anziehende Persönlichkeit schlug jeden, der in seine Nähe kam, in den Bann. Seine Botschaft, die er unermüdlich wiederholte, besagte, dass »ein jegliches Ding auf dieser Erde und ein jegliches Wesen, welches auch immer sein Rang sei, denselben Ursprung hätten und von gleicher Natur seien« (Tenchi dokon banbutsu ittai, issai shujo fusen kisen). Diese großzügige und auf die Gleichheit aller gerichtete Sichtweise fand offene Ohren bei den einfachen Leuten auf den südjapanischen Inseln, die Hunger litten und unter dem unerbittlichen Druck der Tyrannei von einer besseren Welt träumten. Die fünf Ronin hatten sich also darauf geeinigt, im Namen Shiros zu handeln, nicht nur aufgrund seines natürlichen jugendlichen Charismas, sondern auch, weil er keiner der rivalisierenden Gruppierun12 gen angehörte, die einen Anspruch darauf hätten erheben können, in diesem Aufstand die Führung zu übernehmen. Und noch bevor er selbst vor die Augen der Abertausenden Unterdrückten trat, die nur allzu gern daran glauben wollten, was ihnen die Gerüchte zugetragen hatten, begeisterte man sich für einen Plan, der ihm zugeschrieben wurde: Ein Marsch nach Norden, um sich mit ausländischen christlichen Truppen zu vereinen - dann die Festung von Osaka einzunehmen und auf Edo zu marschieren. Die verhassten daimyo würden unterwegs gefangengenommen werden. Ein neues Zeitalter würde in Japan erstehen! Voll Hoffnung drängten sich die Menschen am Anfang jenes Herbstes des Jahres 1637 um die Kohlenbecken, die in die Lehmböden der elenden Hütten eingelassen waren, während sich draußen im Wind und in der Kälte die Geister tummelten und der Mond am Himmel aufstieg und die Wipfel der Bäume und die Silhouetten der Berge in ein bläuliches Licht tauchte . Alle Ereignisse, die in diesem Buch erzählt werden, wie auch ihr zeitlicher Ablauf und die Namen der Orte, an denen sie sich abspielten, sind historisch belegt. Viele der Personen, die auf diesen Seiten auftreten, haben tatsächlich existiert. Der Leser findet sie im Anhang aufgelistet. Ihre Gespräche und konkreten Verhaltensweisen wurden hingegen vom Autor ersonnen. Das gleiche gilt für »Shiros Tagebuch«, aus dem im Verlauf der Erzählung immer wieder zitiert wird. Die Tagebucheinträge sind gemäß der japanischen Ära Kan'ei (1624-1643) datiert, die der Endzeit der Herrschaft des Kaisers Go-Mizuno-o und dem Beginn der Herrschaft des Meisho-Kaisers entspricht. Japanische Begriffe werden im Text kursiv angezeigt, dies soll es dem Leser erleichtern, sie im Glossar dieses Buches wiederzufinden. Ausgenommen davon sind Begriffe, die heute als weitestgehend bekannt vorausgesetzt werden können oder deren Bedeutung sich eindeutig aus dem Text selbst ergibt. Was die Personen - seien sie historisch oder nicht - angeht, so werden ihre Namen gemäß dem japanischen Brauch angegeben: Zuerst wird der Familienname genannt und danach der Vorname. Die beiden Landkarten im Anhang erlauben es, die Ereignisse räumlich einordnen zu können.

Textauszug aus dem Buch:

Amakusa, Anfang Januar 1638 Der hikyaku war mit verhängten Zügeln gekommen. Kaum noch hatte der erschöpfte Reiter sich im Sattel halten können, als er die Tore von Funai in der Provinz Bungo erreichte, und als er von seinem schweißnassen Reittier absaß, stürzte er zu Boden. Dennoch dauerte es ganze zwei Tage, bis die beiden Statthalter des Shoguns an diesem Ort begriffen, wie eilig die Antwort war, die das Schreiben aus Shimabara verlangte, welches der hikyaku mitgebracht hatte. Man berief einen Kriegsrat in Takase, das in der Nachbarprovinz Higo lag, ein. Vier daimyo, deren Gebiete von dem Aufstand betroffen waren, waren anwesend. Sie waren auf Weisung des Shoguns aus Edo herbeigeeilt. Man verlor keine Zeit mit Formalitäten. Die daimyo gerieten in Streit, weil jeder den anderen bezichtigte, sich in seine Angelegenheiten einmischen zu wollen. So war es unmöglich, zu einer Einigung über ein schnelles gemeinsames Eingreifen zugunsten der Belagerten von Shimabara oder Tomioka zu gelangen. Vergebens schlug Shimizu Hoki vor, mit seinen eigenen Kräften von seiner Burg in Kumamoto aus die Erhebung niederschlagen zu wollen. Um keinen Preis sollte ihm allein die Ehre gebühren, die Rebellen besiegt zu haben! Außerdem war das ganze nichts weiter als ein gewöhnlicher Volksaufstand, wie es ihn zu jeder Zeit des Jahres irgendwo im Lande gab. Was war schon Besonderes an diesen kirishitan? Es würde nichts schaden, noch ein wenig abzuwarten. Wozu etwas überstürzen? Der Kriegsrat kam zu dem Schluss, dass Zeit genug sei, auf die Truppen des Shoguns unter Führung von Itakura Shigemasa zu warten, die durch organisatorische Probleme aufgehalten worden waren, inzwischen aber nicht mehr weit sein konnten. Die Angriffswelle der Christen brach sich ein drittes Mal an der Verschanzung, die Harada Iyo, einer derer, die dem Hinterhalt von Shimako entkommen waren, in aller Eile hatte errichten lassen. Sie versperrte den Weg auf der schmalen Landzunge, die zur Festung führte, so dass die Angriffe sich weit entfernt von ihren Mauern abspielten. Harada hatte genug Zeit gehabt. Nach der Ruhepause nach ihrem überwältigendem Sieg formierten sich die Rebellen nur langsam. In großer Unordnung, doch siegessicher ihre Banner in die Höhe haltend, marschierten sie auf die Landspitze von Tomioka zu. Ihre Anführer hatten vergeblich versucht, den Angriff auf die Zitadelle zu koordinieren. Es war ihnen unmöglich, die Tausenden Rebellen, noch immer trunken von ihrem Erfolg in Shimako, zu disziplinieren. Und wieder stürmte eine Truppe, bunt zusammengewürfelt aus bushi und Bauern, die ungeschickt Ackergeräte oder erbeutete Waffen schwenkten, ohne jede Schlachtordnung unter lautem Gebrüll nach vorn. Doch auch diese Woge wurde zurückgeworfen, wobei die Angreifer sich gegenseitig behinderten und Tote und Verletzte am Fuße des neuen Hindernisses zurücklassen mussten. Ashizuka und Yamada standen auf einem bewaldeten Hügel, von wo aus sie die vergeblichen Versuche genau beobachten konnten. Doch sie konnten nichts tun. Die Verschanzung war von den Männern Haradas besetzt. Weiter hinten, bei den Wällen der Burg, waren die Silhouetten weiterer bewaffneter Männer zu erkennen, jederzeit bereit, die Plätze gefallener Verteidiger einzunehmen. Das alles konnte sehr lange dauern, und die Zeit drängte. Plötzlich kehrte Stille ein, als ob beide Lager eine Atempause benötigten. Was nun folgte, erinnerte an die alten Zeiten, an jene weit zurückliegenden Jahrhunderte, in denen die Armeen der Klane der Taira und der Minamoto ihre Schlachten damit zu eröffnen pflegten, dass sie zunächst ihre größten Kämpfer auf dem Feld, das die Truppen voneinander trennte, gegeneinander antreten ließen. Genau dies geschah nun unter den ungläubigen Blicken Ashizukas, Yamadas und anderer Rebellenführer, die sich ihnen auf ihrem Beobachtungsposten angeschlossen hatten. Die Silhouette eines Kriegers löste sich vom Fuß der behelfsmäßigen Verschanzung, an der schon so viele tapfere Kämpfer aus beiden Lagern das Leben verloren hatten. Obgleich die Sonne von Wolkenschleiern verhangen war, konnte man einen kurzen Lichtreflex auf dem mit Hörnern besetzten Helm sehen, auf welchen sich plötzlich Hunderte Augenpaare mit fiebrigem Blick richteten. Man wich unwillkürlich ein wenig zurück, fasziniert von der stattlichen Erscheinung und der Autorität, die der Mann, der eine schwarze Rüstung trug, ausstrahlte. Der Krieger hätte eine leichte Zielscheibe geboten. Es musste ein sehr tapferer Mann sein. Plötzlich erkannten ihn die Kämpfer - sie murmelten seinen Namen und verstummten schließlich: Es war Harada Iyo persönlich, der Samuraihauptmann, der aus Karatsu gekommen war und der aus dem Hinterhalt von Shimako gerettet hatte, was noch zu retten gewesen war. Obwohl er müde und erschöpft sein musste von den Strapazen der letzten Tage und Nächte, strahlte er eine furchteinflößende Kraft aus. Sein selbstsicheres Auftreten vor den Angreifern schien die Wogen zu glätten - die letzten Rufe waren verstummt. Er verharrte eine Weile, dann rief er mit weittragender Stimme: »Oei! Gibt es denn unter euch nicht einen einzigen wahren Samurai, der es wagt, sich mit Harada Iyo im Zweikampf zu messen?« Seit den letzten großen Schlachten der Samuraiklane, die miteinander ständig im Kampf lagen, bis das Shogunat der Tokugawa errichtet worden war, das allen seinen Frieden aufzwang, hatte man ein solches Verhalten nicht mehr erlebt. Dieser Brauch hatte es einst vielen Kriegern aus den großen Familien des Landes erlaubt, öffentlich ihren Heldenmut zu beweisen. Doch ein Befehl des Shoguns hatte dem ein Ende gesetzt, ebenso wie den großen regulären Schlachten. Ashizuka, der vor über dreißig Jahren an der gewaltigen Schlacht von Sekigahara teilgenommen hatte, konnte bezeugen, dass der Brauch damals noch bestanden hatte. Und dass viele edle Krieger auf diese Weise ihren Namen in der Geschichtsschreibung verewigt hatten, wie einst in vergangenen Jahrhunderten die Krieger des Yamato-Zeitalters. Doch was sich hier vor seinen Augen zutrug, war wirklich unglaublich, denn der alte Brauch besagte, dass das ikki- uchi nur angesichts eines Gegners ausgerufen wurde, dem man auf diese Weise seinen Respekt erweisen wollte. Doch dies konnte hier unmöglich der Fall sein bei einem Feind, der in den Augen der Vertreter des Shoguns nichts als ein Haufen von Bauerntölpeln und verwahrlosten Ronin war. Was geschah hier? Der Mann nahm ein gewaltiges Risiko auf sich. Der Anführer der Ronin wusste natürlich, dass nach solch einer Heldentat die Männer Haradas ihm entweder in den Kampf folgen oder ihn ohne Rücksicht auf das eigene Leben rächen würden. Ashizuka bedauerte es, dass ein solcher Mann ihrer Falle hatte entkommen können, aber er kam nicht umhin, seine Tapferkeit anzuerkennen. Die Zeit schien stillzustehen. Endlich löste sich aus den Reihen der Christen ein hochgewachsener Krieger, der ebenfalls eine Samurairüstung trug. Seinen Helm zierte ein Kranichfederbusch, und das jimbaori, das er über der Rüstung trug, war hinten mit zwei gekreuzten kama auf leuchtend rotem Grund bemalt. »Umetsu-sama«, flüsterte Ashizuka Chuemon, der das berühmte Kriegerwappen erkannte. Das Abbild der Sicheln war einst ein Erkennungszeichen, das viele christliche daimyo und Samurai trugen. Der alte Krieger musste sich ihren Reihen erst vor kurzem angeschlossen haben, wie auch andere berühmte Samurai, die jetzt von überallher kamen, um die Rebellentruppen zu verstärken. Doch jetzt war nicht die Zeit, darüber nachzudenken, woher Umetsu so plötzlich gekommen sein mochte. »Ist Umetsu Yusai dir genug? Ich war einst Vasall des edlen Konishi Yukinaga, und ich habe an seiner Seite an dem Feldzug gegen Chuzan teilgenommen! Auch gegen die rebellischen Sadato in den fernen Provinzen des Nordens habe ich gekämpft. Mein Leben wiegt nicht mehr als eine Kranichfeder, aber lieber will ich mit dem Gesicht zum Feind sterben, als mit dem Rücken zu ihm weiterzuleben.« Auch seine Stimme trug weit in der Stille. Um die beiden Samurai hatte sich ein großer freier Raum gebildet. Niemand sprach mehr ein Wort. Umetsu zog sein katana, nahm es fest in beide Hände und näherte sich mit kurzen, vorsichtigen Schritten seinem Gegner, bevor er eine stabile Stellung einnahm. Man konnte erkennen, dass er nach einem geeigneten Angriffswinkel suchte, der es ihm gestattete, den Abstand zu verkürzen. Beide Männer drehten sich ein wenig. Unvermittelt stürzte sich Umetsu auf den Mann in der schwarzen Rüstung, doch sein Sprung war nicht schnell genug. Es gelang ihm nicht, gleichzeitig der geschickt geführten Lanze Haradas auszuweichen und ihm nahe genug zu kommen, dass er ihn mit seiner Klinge treffen konnte. Haradas yari durchstieß die Seite seiner Rüstung und drang ihm tief zwischen Hüfte und Rippen in den Körper. Umetsu wurde nach hinten geschleudert. Der Kampf war beendet. Hunderte Männer schrien wie mit einer Stimme auf. Harada Iyo blieb gerade noch Zeit genug, sich vor dem wütenden Ansturm der Christen in Sicherheit zu bringen, die unverzüglich einen lebenden Schutzwall um ihren Helden bildeten, der in einer immer größer werdenden Blutlache lag. Man hob ihn auf und trug ihn in nach hinten. Der alte Krieger war seinem Gegner nicht gewachsen gewesen. Er hatte nicht mehr die nötige Kraft und Schnelligkeit besessen und war den Umgang mit der Waffe nicht mehr gewohnt. Ashizuka und Yamada waren aufgesprungen und eilten von ihrem Hügel zu dem Sterbenden. Sie beugten sich über ihn und nahmen ihm vorsichtig den Helm ab. »Verzeiht mir, Ashizuka-sama. Ich hätte mich euch früher anschließen sollen«, sagte er mit kaum vernehmbarer Stimme. »Aber - der Weg war etwas weit für den alten Mann, der ich heute bin, nicht wahr? Ich werde nun eher als Ihr unserem Herrn gegenüberstehen .« Seine Augen drehten sich zum Himmel, und er starb. Wenigstens sein Haupt war dem Feind nicht in die Hände gefallen, und man würde ihm ein Begräbnis gemäß den Riten bereiten können. Sein Name würde in einem Atemzug mit dem seiner ruhmreichen Vorfahren genannt werden. In beiden Lagern hatten Hunderte den Kampf dieses Helden, der aus einem anderen Zeitalter zu ihnen gekommen zu sein schien, gesehen. Und sie würden ihn nie vergessen. Paulo Uchibori, einer der Priester der christlichen Gemeinde von Sakitsu, war herbeigeeilt, aber er erreichte den Sterbenden erst in dem Moment, als dieser seinen letzten Atemzug tat. Er fiel neben ihm auf die Knie und verharrte lange bei ihm, mit tief betrübtem Blick, den Rosenkranz betend und das Totengebet. Den allgemeinen Tumult, der wieder entstanden war, schien er nicht wahrzunehmen. Die Anführer der Christen hatten allen, die Musketen besaßen, befohlen, in der Nacht auf dem bewaldeten Hügel Stellung zu beziehen, der sich in Schussweite zur Verschanzung befand. Damit die Kämpfer Harada Iyos davon nichts bemerkten, wurden immer wieder kleinere Angriffe gegen sie geführt. Im Morgengrauen wurde das vorgerückte feindliche Lager plötzlich unter Dauerbeschuss genommen. Ein Großteil der Männer fiel unter den Kugeln, und die Überlebenden waren gezwungen, ins Innere der Festung zu fliehen. Der Riegel, der den Zugang zu ihr versperrte, war gebrochen. Die Christen konnten wieder bis zu den Mauern gelangen. Wie eine Meute rasender Hunde stürmten Tausende von ihnen voran, in heillosem Durcheinander. Durch die Schießscharten der Zitadelle hindurch gesehen schien die Zahl der Anstürmenden unzählbar. Der Alptraum Miwake Tobeis, des Kommandierenden der Festung, begann von neuem, und es war weit schlimmer als zu Anfang. Würde keine Hilfe von außen kommen, wären sie verloren. Die Verstärkung aus Karatsu war in Shimako dezimiert worden. Er hatte nicht mehr genügend Männer, um noch lange standhalten zu können. Der Hass der Christen ihm gegenüber war besonders ausgeprägt. Miwake hatte sie ohne jedes Erbarmen foltern lassen, und er hatte den Bewohnern der Insel buchstäblich das Letzte abgepresst, um die finanziellen Bedürfnisse Terasawas, seines daimyo, befriedigen zu können. In einer Botschaft, die er einer der letzten Tauben, die ihm noch zur Verfügung standen, anvertraut hatte, hatte er seine missliche Lage damit gerechtfertigt, dass die Christen einfach zu viele waren, als dass er sie mit seinen Leuten hätte schlagen können. Tomioka war nun auf seiner Landzunge vollkommen abgeschnitten, belagert von zehntausend Christen, die offenkundig entschlossen waren, der Angelegenheit ein rasches Ende zu bereiten. Mori Soiken hatte noch weitere gut ausgerüstete Truppen aus Shimabara geschickt. Sie hatten die Meerenge bei Ebbe durchquert - die Belagerten mussten hilflos zusehen, wie Kolonnen von Kriegern zu Fuß und zu Pferd, deren Rüstungen von Zeit zu Zeit in der Sonne aufblitzten, durch das flache Wasser herbeikamen und sich mühten, endlich wieder auf festes Land zu gelangen. »Wir haben nicht mehr genug Pfeile und nicht mehr genug Schießpulver, um diese Ratten zu vernichten«, stieß Miwake Tobei hervor, ohne seine Wanderung durch den großen Saal der Burg zu unterbrechen. Sämtliche Offiziere, die hier, im äußersten Süden von Kyushu noch die shogunale Ordnung vertraten, waren versammelt. Eine Ordnung, die mehr denn je gefährdet war, wenn nicht schleunigst Hilfskräfte zu ihnen entsendet würden. In ihren Gesichtern stand die Furcht geschrieben. Vergeblich hatten bisher die Späher auf den Türmen in den Ecken der Zitadelle Ausschau gehalten. Sie konnten nur davon berichten, dass die Flut der Christen, die von der Landzunge von Kuchinotsu herbeiströmte, immer weiter anschwoll. »Nun . Uns bleibt immerhin noch genügend Zeit, viele von ihnen zu töten«, sagte schließlich Harada Iyo mit fester Stimme. Auch wenn manch einer der Anwesenden zustimmend nickte, konnte doch niemand ignorieren, was in seinen Worten mitschwang. Nicht alle der Samuraianführer waren bereit zu sterben. Gewiss waren sie von Kindheit an mit dem Gedanken des unausweichlichen Todes vertraut, aber das Leben durch dieses Bauernpack zu verlieren, war eine andere Sache. Es war schon wenig der Ehre gewesen, gegen sie zu kämpfen . Okajima Jirozaimon, Ogasawara Saisuke, Sawaki Hichirobei, Tatsukuri Hachirobei, Nabika Kuhei, sie alle waren in Shimako niedergemetzelt worden, ein Ende, das ihrer nicht würdig gewesen war. Der junge Aoki Kanaemon, der in dieser Schlacht verwundet worden war und seine Rettung nur der Schnelligkeit seines Pferdes ver125 dankte, wollte um keinen Preis die Hoffnung aufgeben, dass das Meer sich von einer Stunde zur anderen mit Schiffen voll Hilfstruppen bedecken möge, die sie vor dieser widerwärtigen Menge retteten. Einmal mehr heftete sich sein Blick auf die Silhouette eines der Späher, die er durch das Fenster hindurch wahrnehmen konnte, und der noch immer reglos den Horizont beobachtete. Plötzlich erscholl der Ruf eines Wachpostens: »Sie kommen!« Doch der Ruf kam nicht von der Seite des Meeres. Die Offiziere eilten zu den Wällen, ein jeder auf den ihm zugewiesenen Posten. Trommeln wurden geschlagen - es herrschte ohrenbetäubender Lärm. Kenzaki Nobata brauchte nur wenig Zeit, um seine Musketenschützen oben auf dem Teil des Festungswalls hinter der Brustwehr in Stellung zu bringen, auf den der Angriff sich zu konzentrieren schien. Eine solch erbärmliche Taktik bot ihm die unverhoffte Gelegenheit, die Salven ebenfalls zu konzentrieren. Das Ergebnis ließ nicht auf sich warten. Die erste Angriffswelle der Christen wurde förmlich niedergemäht. Sie starben zu Hunderten. Kenzaki hatte seine Schützen in mehreren Reihen antreten lassen, so dass sie einander ständig abwechseln konnten und ihnen genug Zeit zum Nachladen blieb. Den Angreifern wurde keine Atempause gelassen. Sie konnten nicht einmal bis an den Fuß der Mauern gelangen. Sie mussten den Rückzug antreten und ihre Toten und ihre Verletzten zurücklassen, deren verzweifelte Schreie sie verfolgten. Wer von den Verwundeten noch laufen konnte, versuchte vergeblich, dem nun folgenden Pfeilhagel zu entkommen. Die Bogenschützen Hayashi Kojuros hatten den Platz der Musketenschützen eingenommen. Auf diese Weise konnten Kugeln und Pulver gespart werden. Shiro und seine Ronin mussten hilflos dem Debakel ihrer Kämpfer zusehen. Einige der Überlebenden suchten unmittelbar an den Mauern der Festung Schutz vor den Pfeilen und Kugeln. Sie waren nach den ersten Angriffswellen blindlings nach vorn gestürmt und hatten es nicht geschafft, rechtzeitig umzukehren. Doch auch ihr Schicksal war besiegelt. - Es wurde Befehl gegeben, an diesem Tag nichts weiter zu unternehmen. Es war Yamada Emonsaku, der einen Plan verkündete, der größere Effektivität im Angriff versprach. Mori Soiken hatte ihm erläutert, was seine Leute bereits mit Erfolg auf der anderen Seite der Meerenge erprobt hatten. Auf Yamadas Anweisung hin wurden mehrere Hundert Männer abkommandiert, damit sie im Verborgenen den Rest des Tages und auch einen Teil der kommenden Nacht das Material vorbereiteten, das für den nächsten Angriff benötigt wurde. Es handelte sich um behelfsmäßige Schilde, die aus geflochtenem Bambus gefertigt und mit Holz verstärkt wurden. In ihrem Schutz sollte es möglich sein, zu den Toren der Festung zu gelangen. Der Angriff erfolgte in der Morgendämmerung. Es regnete leicht. Kriegsgeschrei erscholl, Trommeln wurden geschlagen, grell ertönten Muschelhörner. Der Ansturm übertraf in seiner Wucht die Angriffe der letzten Tage, und anscheinend gleichgültig gegenüber dem Hagel aus Kugeln und Pfeilen, die die Männer Kenzaki Nobatas und Kunie Seizaimons, die auf die Wälle geeilt waren, verschossen, stiegen die entfesselten Christen über die sich rasch auftürmenden Leichen ihrer Kameraden und erklommen die äußere Mauer. Sie setzten ihren Fuß auch auf die zweite Ringmauer, doch der dritte Wall widerstand ihrem Angriff. Der Festungskommandant ließ mehrere hundert Brandpfeile durch die Schießscharten versenden, die die fragilen Bambusschilde entflammten, was die Christen überraschte und ihre Moral brach. Viele verbrannten bei lebendigem Leibe, weil sie in dem Gedränge unter die toten Leiber gefallener Kameraden geraten waren und sich nicht schnell genug von der Last befreien konnten. Diesmal musste Ashizuka Chuemon zugeben, dass ohne Kanonen, die eine Bresche in die Festungsmauern schossen, der Mut seiner Männer vergebens bleiben würde. Ohne mindestens ein Geschütz würde er Tomioka nicht einnehmen können. Die Muschelhörner der Christen gaben Signal zum Rückzug. Große Entmutigung machte sich im Lager der Aufständischen breit. Dennoch bereiteten sich schon die nächsten darauf vor, in dichten Reihen nach vorn zu gehen. Doch Panik brach aus, als die Überlebenden der ersten Angriffswellen ins Lager zurückkehrten, in Auflösung, fassungslos, viele von ihnen schwer verwundet. Wer zu schwach war, sich zum Lager zu schleppen, den erwartete inmitten der zahllosen Leichen der sichere Tod. Die im Lager Verbliebenen konnten nichts für jene tun, deren Schmerzensschreie und Stoßgebete sie in Verzweiflung versetzte. Die schmale Landzunge, die die Insel mit dem Hügel, auf dem Tomioka stand, verband, war voll von Männern, Frauen und Kindern, die sich so weit wie möglich vorwagten, um wenigstens die Verletzten, die es bis zu ihnen schafften, in Sicherheit zu bringen.

Versand-Informationen

Versandkosten: ab 28.90 € (Standard-Sendung nach USA bis 2kg)

Sollen die Lieferung nicht nach USA erfolgen? Klicken Sie hier wenn Sie das Bestimmungsland ändern wollen.

Keine Besonderheiten.
Die angegebenen Versandkosten gelten für Lieferungen nach USA. Klicken Sie hier wenn Sie das Bestimmungsland ändern wollen.

Die Versandkostenberechnung erfolgt im Warenkorb auf Grundlage des ausgewiesenen Artikel-Gewichts. Versandkosten-Übersicht

verfügbar ab Zentrallager - versandfertig in 3-5 Werktagen, Eilservice nicht möglich Eilservice nicht möglich.

Bei Versand der Ware erhalten Sie von uns per Email die Paketnummer zur Verfolgung der Sendung über das Internet.
Im Falle unerwarteter Lieferverzögerungen benachrichtigen wir Sie unverzüglich nach Bekanntwerden per Email über die voraussichtliche Lieferzeit.


Geschenk-Service möglich Mehr über den Geschenkservice
Auf Wunsch verpacken wir diesen Artikel für Sie als Geschenk. Optional können Sie auch eine Grußnachricht hinterlassen. Die Geschenkoption kann im Warenkorb gewählt werden.

Preis Versand
» (ca. 0.48 kg) 21.53 € ab 28.90 €*

*Versandkosten für Standard-Sendung nach USA bis 2kg.
Die Versandkostenberechnung erfolgt im Warenkorb auf Grundlage des ausgewiesenen Artikel-Gewichts. Versandkosten-Übersicht
Die angegebenen Versandkosten gelten für Lieferungen nach USA. Klicken Sie hier wenn Sie das Bestimmungsland ändern wollen.

**Wenn Sie bei uns im Rahmen einer Bestellung mehrere Artikel bestellen, für die unterschiedliche Lieferzeiten gelten, versenden wir die Ware je nach Verfügbarkeit in mehreren Teilsendungen, für die die beim jeweiligen Artikel angegebenen Lieferzeiten gelten. Zusätzliche Versandkosten fallen nicht an. Die Zeit bis zur Versandbereitschaft bemisst sich nach Arbeitstagen (Montag bis Freitag, Feiertage ausgenommen). Die Frist für die Lieferung beginnt bei Zahlung per Vorkasse am Tag nach Erteilung des Zahlungsauftrags an das überweisende Kreditinstitut bzw. bei anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen und endet mit dem Ablauf des letzten Tages der Frist. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Lieferort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag. Die Zustelldauer (gilt nicht für Sperrgut / Speditionsversand) für Standard-Pakete nach USA beträgt 1 - 3 Arbeitstage.



Ein Qualitäts-Produkt vom Palisander-Verlag

Weitere Artikel von Palisander




Zahlungsarten

Kreditkarten-Akzeptanz  PayPal-Zahlung


Punkten Sie jetzt bei Budoten.

bei jedem Einkauf Mehr über das Bonusprogramm

  • Ihre Vorteile bei Budoten liegen ganz klar auf der Hand !

Unsere Tiefpreis-Garantie: Sollten Sie dieses Produkt nach dem Kauf bei Budoten woanders günstiger entdecken, schreiben wir Ihnen den Preisunterschied gut.
Erfahren Sie mehr
Haben Sie dieses Produkt woanders günstiger entdeckt?
Gutschrift holen

Sicherer Einkauf: Bereits 2002 erhielt Budoten als einer der ersten Internet Kampfsport-Versender das Shop-Gütesiegel des Euro-Handels-Instituts.
mehr Info ...

  • Kombi-Paket

  • Sparpaket

101381 - Schlüsselanhänger Kyu-Grade Karate

Sparen Sie € 3.60 beim Kauf dieses Produkts! Erwerben Sie diesen Artikel im Kombipaket. Den Rabatt aus dem Kombipaket ziehen wir per Gutschein im Warenkorb ab. So geht's (Bedingungen)

Schlüsselanhänger Kyu-Grade Karate

zusammen mit Amakusa Shiro - Gottes Samurai Der Aufstand von Shimabara (2086352) - € 24.41

804150 - Schlüsselband Karate

Sparen Sie € 1.38 beim Kauf! Erwerben Sie einfach diesen Artikel im Sparpaket. Den Sparpreis erhalten Sie über einen Gutschein im Warenkorb. So geht's (Bedingungen)

Schlüsselband Karate

zusammen mit Schlüsselanhänger Ky... (101381) - € 9.17

  • Ähnliche Artikel, die Sie auch interessieren könnten

  • Anhand der Schlagworte nach ähnlichen Produkten suchen 

Das bedeutet, jeder Artikel passt zu Schlagwort 1 UND zu Schlagwort 2 UND ...

  • Preisentwicklung seit 24.01.14

21.53 €

24.01.14


aktueller Preis: 21.53 €

niedrigster Preis: 21.53 €

höchster Preis: 21.53 €

letzte Preis-Änderung vor 1340 Tagen
Preiserhöhung in Kürze zu erwarten.

  • Kunden-Bewertungen: bisher noch keine

Zertifikate und Auszeichnungen

  • Kampfsportartikel im Budoten Kampfsport Shop sicher online kaufen
  • Sicherheit und Vertrauen auch in Österreich wenn es um Kampfsport geht